Kirche und Diakonie schaffen neues Wohnen und Quartier im diakonischen Beratungszentrum Christuskirche: Die Kirchengemeinde Reutlingen hat zusammen mit dem Diakonieverband Reutlingen ein beeindruckendes Projekt ins Leben gerufen. Mit dem Spatenstich am 26. März hat jetzt die bauliche Umsetzung für das innovative Konzept mit Wohnen, neuen Formen des Arbeitens und Zusammenlebens im Quartier, Begegnungsmöglichkeiten und inklusiven Angeboten begonnen. Inmitten des Reutlinger Stadtteils „Tübinger Vorstadt“ entsteht ein Diakoniezentrum, der Gemeinschaft stärkt und Menschen zusammenbringt.

Ein Ort der Hoffnung: Auf dem Gelände rund um die Christuskirche entstehen neue Orte der Begegnung. Im umgebauten Kirchraum wird es nach Fertigstellung Beratung und Gruppenangebote, Vesperkirche und ein Café geben. In drei Neubauten rund um die Kirche entstehen Räume für gemeinschaftliches Wohnen und Leben, unter anderem auch für Menschen mit Behinderungen.

Finanzierung und Zukunftsperspektiven: Die Baukosten betragen 22 Millionen, was einige der Zuhörenden beim feierlichen Spatenstich durchaus beeindrucken zu schien. Diese Summe ist von der Bauherrin zu stemmen. Vielfältige Zuschüsse aus den Haushalten von Kirchengemeinde, Kirchenbezirk, Diakonie und Landeskirche sowie dem Förderprogramm Wohnraumförderung der Landesregierung unterstützen die Umsetzung des Projektes. Ergänzt werden sie von Spenden und Förderungen aus Stiftungen und von privaten Gebern. Die Einweihung ist für den 1. Advent 2026 geplant. Sofern der Baufortschritt es zulässt, soll das neu- und umgebaute Diakoniezentrum in der Christuskirche also noch Ende nächsten Jahres eröffnet werden.